"Hogar de Cristo"

("Haus Christi")


Die Tagesstätte ist für Jungen und Mädchen, die auf der Strasse "arbeiten", herumlungern und selten die Schule besuchen. Von jungen Sozialarbeitern angesprochen, wird ihnen vorgeschlagen, mit ihnen in die Einrichtung zur Betreuung zu kommen.

Dort erwartet sie ein relativ strenges Reglement:

Überwachung des regelmässigen Schulbesuches

Kontrolle der Hausaufgaben

Mithilfe im Haus, in der Küche, der Nähstube und in der Schreinerei

regelmässiger Gesundheits- und Zahncheck

gutausgewogenes Essen

 

Hier werden vor allem unsere Voluntarios/as (FsJ) eingesetzt, um die Schulaufgaben zu überwachen und das Wissen abzufragen.

Nach dem Abendessen gehen die meisten Kinder zurück zu ihren Familien. Für Problemfälle stehen den Mädchen Betten in der "Casa Niña Maria" zur Verfügung.

Weil die Arbeitslosigkeit sehr gross ist, müssen manche Jugendliche länger in der Betreuung bleiben, da sie nicht vermittelt werden können.
Aus diesem Grunde bittet die Leitung dringend um finanzielle Unterstützung, um weitere Erzieher einstellen zu können.

Ein Bonussystem – es gibt Punkte für gute Noten, gute Mitarbeit und Hilfe in der Tagesstätte – ermöglicht den Jugendlichen für sich oder für ihre Familie Kleider, Schuhe, Wäsche etc. einzutauschen (für Schuhe oder Jeans benötigt man z.B. 40 Punkte).

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